Ev. Kirchengemeinde Oberhone

Pfarrerin Imme Mai

E-Mail:  pfarramt.niederhone@ekkw.de
Tel.: 05651 / 10081 
mobil:  0170 5371507


Das Gemeindebüro befindet sich im Ev. Gemeindehaus in Niederhone im Untergeschoss und ist jeden Donnerstag zwischen 
15.00 und 18.00 Uhr von Frau Heike Bierschenk besetzt und 

Friedhofsverwaltung Oberhone
Heidrun Münkel
Tel.: 05651 / 3337598


        


                 Erntedankgottesdienst
























Da aus aktuellem Anlass des Coronaviruses kein Gottesdienst stattfindet, möchte ich über diesem Weg aus unserem Kirchengemeindeleben folgendes bekannt geben:

. Jeden Sonntag wird zum Vaterunser geläutet, Oberhone 9.45 Uhr, Niederhone um 11.15 Uhr.  So können wir alle gemeinsam beten - wo auch immer wir uns befinden.

Um 12.00 Uhr und um 19.30 Uhr verbinden sich alle Kirchengemeinden unserer Landeskirche und lassen ihre Glocken erklingen, um Hoffnung in dieser Zeit des Coronaviruses zu zeigen.

• Für ihre Fürbitten und sonstige Anliegen stehen  Ihnen folgende Briefkästen zur Verfügung:                                   

Niederhone: Pfarramt, Jestädter Straße, Ecke Landstrasse 

 Oberhone: Kirchweg 2, Luisa Müller.

Die Briefkästen werden regelmäßig geleert und die Fürbitten fließen in unser Gebet zum Vaterunser ein.

• In Oberhone an der Kirchentür können sie sich „Gute Worte to Go“ für den Tag oder die Woche mitnehmen.

• Das Pfarrbüro ist Donnerstagnachmittag von  15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

 Die Sprechstunde findet durch das Fenster statt oder Einzeln in dem großen Konfirmandenraum.

Frau Pfarrerin Mai steht Ihnen zusätzlich dienstags bis freitags von 11:00 bis 13:00 Uhr telefonisch unter 05651/4799273 für Ihre Sorgen und Nöte zur Verfügung.

• In den Schaukästen der Kirchengemeinden können Sie sich über den aktuellen Stand informieren.

• Im Nahkauf Niederhone und in Oberhone an der Milchtankstelle Thiele und bei Sandrock Garten und Tierbedarf liegen die wöchnetlichen Flyer zur Mitnahme aus.

• Nutzen sie bitte auch die Andachten der Radiosender und den Gottesdienst im ZDF um 9:30 Uhr.

. Andachten, die von Radio Meißner (Eschwege UKW 99,7) gesendet werden, sind von Pfarrerinnen und Pfarrern aus unserem Kirchenkreis. Jeden Sonntag um 11.55 Uhr wird regelmäßig eine Andacht gesendet.

Geh aus mein Herz


1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben, sich ausgeschmücket haben.


2. Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide, als Salomonis Seide.

3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder, Berg, Hügel, Tal und Felder.



Liebe Gemeinde

Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht wie mir:
Aber wenn ich die Zeitung aufschlage, Radio höre oder Nachrichten schaue, dann ist meistens Corona das Thema:  In Plastikgehüllte Menschen mit Mundschutz, mehrere Särge, die in einer Reihe stehen, ein Priester geht daran vorbei und besprengt sie mit Weihwasser, das Kontaktverbot soll bestehen bleiben, bis nach Ostern, und wir mittendrin. Dann gehen mir Worte durch den Kopf, wie gruselig, oder unwirklich, oder angstmachend  – aber eigentlich - fehlen mir da die richtigen Worte.

Und wenn ich dann aus dem Fenster schaue, oder mich auf den Weg zur Kirche mache,
dann das: die Sonne scheint mir warm auf`s Gesicht, ich höre die Vögel zwitschern,
und sehe die ersten Osterglocken, die Narzissen und die blühenden Büsche und Bäume,
Daran merke ich: der Frühling ist da, mit aller Macht. Mir geht ein Lied durch den Kopf - auf dem Weg zur Kirche: „Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben.“
Kennen sie es? Paul Gerhard hat es für seine Frau geschrieben – „mein Herz“
Als dieses Lied entstand, herrschte der 30ig jährige Krieg, ganze Landstriche in Deutschland wurden entvölkerte. Das hat irgendwie eine gewisse Ähnlichkeit mit der Situation heute – finde ich.


Aber ich und Sie, liebe Leserinnen und Leser, können das machen, wozu uns das Lied auffordert, und zwar gerade jetzt in dieser Zeit:
Wir können raus gehen, mit den Menschen, mit denen wir zusammenleben und die wir lieben, und bewusst den Frühling wahrnehmen, mit allem was dazu gehört:
im Garten oder auf dem Balkon die Narzissen und die Tulpen bewundern
- Paul Gerhardt nennt sie „Tulipan“ – uns an dem Vogelgezwitscher freuen, die warme Frühlingssonne auf der Haut spüren - und noch vieles mehr

So können wir auch Ostern erleben.
Nach dem Winter, in dem die Natur wie tot ist, kommt der Frühling mit seiner ganzen Lebenskraft. Das ist erst wie der Tod Jesu am Kreuz, daran erinnert uns der Karfreitag wenn alle Kirchenglocken schweigen. Und dann, am Morgen des Ostersonntages feiern wir die Auferstehung Jesu Christi.

Wir können uns das Zuhause verdeutlichen, in dem wir zum Beispiel uns den Sonnenaufgang am Ostersonntagmorgen ansehen und unser Herz von den Strahlen der Sonne erwärmen lassen oder einem Strauß Tulpen in die Wohnung stellen
oder mit ausgesäter Kresse das Erwachen der Natur sehen und schmecken.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Osterzeit
und bleiben sie gesund

Ihre Gemeindepfarrerin Imme Mai aus Niederhone und Oberhone