Geschichte des Ortes

So wie bei Nieder- und Oberdünzebach muss es auch bei Nieder- und Oberhone einen Siedlungszusammenhang gegeben haben, der die Benennung von zwei Siedlungsplätzen mit einem Namen rechtfertigte.

Oberhone wird erstmals 1260 als „superior Honede“ von Niederhone unterschieden.

1787 wohnten in den 78 Häusern und 2 Gutsgebäuden zusammen 405 Menschen. Zum Dorf gehörte die Stegmühle an der Wehre. Es wird besonders vermerkt, dass nahe dem Dorf Gipsgestein, welches den Alabaster-Steinen gleicht, abgebaut werden, woraus Gips gebrannt wurde.

1960 beging die Gemeinde den 700. Jahrestag ihrer Ersterwähnung.

Am 08.11.1967 erfolgte die Freigabe der Straße nach Reichensachsen nach über einjähriger Bauzeit.

Schon seit 1971 war die Stadt Eschwege bestrebt, das wirtschaftlich gesunde Oberhone als Stadtteil anzugliedern, doch beharrte das Dorf bis zuletzt auf seiner Selbständigkeit, bis per Verordnung am 23.10.1973 der Anschluss an Eschwege zum 01.01.1974 verfügt wurde. Oberhone hatte zu diesem Zeitpunkt 1068 Einwohner.

Aktiv beteiligte man sich an den Maßnahmen zur Dorfverschönerung und errang 1979 erstmals einen bedeutenden Sieg. Oberhone hatte am 31.12.2010 1.045 Einwohner.

Im Jahre 2010 wurde erfolgreich das 750-jähringe Dorfjubiläum von Oberhone gefeiert.