Freiwillige Feuerwehr e.V.

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Aktuelle Termine

Die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr trifft sich jeden 1. Mittwoch im Monat um 14.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus.

Alters- & Ehrenabteilung

Jahresabschlussfeier in der Jausenstation Weißenbach

Jugendabteilung

Dienstplan für das Jahr 2014

Dienstplan

Vereinssatzung

Vereinssatzung ab 2014

Vereinsgeschichte der Feuerwehr Oberhone

In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden in zahlreichen Orten des Eschweger Landes Freiwillige Feuerwehren gegründet. Auch in Oberhone fanden sich nach dem Krieg in den Jahren 1870/71 ca. 20 – 30 beherzte und tatkräftige Männer zusammen, die es sich zur Aufgabe, machten, im Falle der Brandgefahr ihre Kräfte einzusetzen zum Wohle der in Not geratenen Mitbürger und deren Hab und Gut vor dem Raum der Flammen zu retten. Am 21. Januar 1873 kam es schließlich zur offiziellen Vereinsgründung. Mit dieser Gründung war der älteste heute noch in Oberhone bestehende Verein entstanden. Erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr wurde Heinrich Rüppel. Als dessen Stellvertreter wurde Christoph Herold gewählt. Beide Kameraden waren Landwirte. Eine Anzahl von Ledereimern stellte die erste Ausrüstung der Feuerwehr dar. Mit ihnen wurde das Wasser aus dem Brunnen geschöpft und über eine Kette von Feuerwehrmännern zur Brandstelle befördert. Um eine effektive Brandbekämpfung zu gewährleisten, war es nötig, über eine beträchtliche Anzahl von Ledereimern zu verfügen. Daher hatte jedes neuvermählte Paar die Pflicht, einen Ledereimer zu stiften. In späteren Jahren wurde eine Handdruckspritze angeschafft, mit deren Hilfe das Feuer bekämpft wurde. Zu wahrlich artistischen Leistungen brachten es in den folgenden Jahren die Mitglieder des Steigerzuges, der sich aus Bauhandwerkern und Landwirten zusammensetzte und damals herausragende Aufgaben der Brandbekämpfung wahrnahm. Mit einer fahrbaren Stütz- und Hakenleiter fuhr man in die Nähe des Brandherdes. Die Steiger rückten, ausgerüstet mit Helm, Hakengurt, Leine und Spritze den Flammen zu Leibe. Blau-weiß gestreifte Leinenkittel mit einem Leder- oder Hanfgürtel sowie eine Schirmmütze aus schwarzem Wachstuch bildeten die Bekleidung, die von jedem Feuerwehrmann selbst angeschafft wurde und sein persönliches Eigentum war. Auf der rechten Seite befand sich ein aus rotem Tuch aufgenähtes “F” (Feuerwehr), auf der linken Seite ein großes “O.H.” (Oberhone).

Freiwillige Feuerwehr Oberhone 1902

Die Wehrmänner wurden durch das Blasen eines Horns bzw. das Läuten der Kirchenglocken zur Übung und zum Einsatz im Ernstfall gerufen. Der heute bekannte Sirenenruf erfolgte erst nach dem 2. Weltkrieg. Bis zum Jahre 1912 stand im Ort Wasser, nur aus den vorhandenen Brunnen zur Verfügung. Die nächstgelegene größere Entnahmestelle war der etwa 200 m vom Ortsrand entfernte Röstengraben. Mit dem Bau des ersten Hochbehälters, der Wasserleitung und der Errichtung des Hydrantennetzes im Jahr 1912 ergab sich eine erhebliche Verbesserung für die damalige Zeit. Die Anschaffung einer Saug- und Druckpumpe nach dem 1. Weltkrieg stellte einen beachtlichen Fortschritt bei der Brandbekämpfung dar. Die technische Entwicklung des Brandschutzes und die bauliche Entwicklung Oberhones erforderten eine weitere Anpassung, die mit dem Bau von zwei Zisternen (je 1 x, in den Jahren 1952 und 1962) erreicht wurde. Zusammen mit einem neuen Hochbehälter, der 1971 gebaut wurde, und einer vollständigen Erneuerung der Wasserleitung und des Hydrantennetzes wird heute eine gute Löschwasserversorgung gewährleistet.

Im Jahre 1956 folgte die erste Motorspritze, die TSA 8, die bis 1978 ihren Dienst tat und eine wesentliche Verbesserung der Brandbekämpfung darstellte. Auch die Schutzkleidung wurde im Lauf der Jahre den veränderten Erfordernissen angepasst. Aus den Leinenkitteln wurden hochwertige Nomex-Anzüge, die im Ernstfall den optimalen Schutz der Wehrmänner gewährleisten. Bis zum Jahre 1970 waren die Geräte und Werkzeuge im alten Spritzenhaus neben der Kirche, die erwähnte Stütz- und Hakenleiter in einem Anbau an ein Backhaus untergebracht. Backhaus mit Anbau sind nicht mehr vorhanden, diese standen an der Westseite des Kirchhofes, dem heutigen Eingangsbereich zur Kirche.
Als Schulungsraum wurde die “Wachtstube” verwendet, die sich an der Nordseite des Spritzenhauses befand, nachdem diese nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr für Wohnzwecke gebraucht wurde und danach von aktiven Feuerwehrkameraden in Eigenhilfe hergerichtet worden war. In früheren Zeiten diente die “Wachtstube” als Domizil für den Nachtwächter, das Spritzenhaus bei Bedarf auch als Ortsgefängnis.

Ein großer Tag in der Oberhöner Feuerwehrgeschichte war der 14. Dezember 1970. An diesem Tag erhielt die Feuerwehr ein LF8 mit Vorbaupumpe und Zubehör. Gleichzeitig wurde das neue Mehrzweckgebäude mit integriertem Feuerwehrgeräteraum eingeweiht. Im Laufe der folgenden Jahre wurden die Räumlichkeiten immer wieder in Eigenarbeit dem sich verändernden Bedarf angepasst. In den ersten Monaten des Jahres 1998 erfolgte die vorerst letzte Erweiterung, die nötig wurde, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Im Jubiläumsjahr 1973 hatte der Verein 164 Mitglieder. Aktuelle verfügt der Verein über 241 Mitglieder. Als Geräte- und Schlauchmaterial stand den Wehrmännern folgendes zur Verfügung:

Eine TSA 8, ein LF 8 mit Vorbaupumpe, ca. 500m B-Schlauch (synthetisch), ca. 250m C-Schlauch und vier Atemschutzgeräte. Am 8.3.1978 erfolgte die Übergabe einer neuen Tragkraftspritze. Am 8.11.1995 wurde das neue Fahrzeug LF8/6 besichtigt und am 13.3.1996 ausgeliefert. Die Übergabe erfolgte am 27.3.1996. Der eingebaute Wasserbehälter stellt eine Besonderheit dieses Fahrzeuges dar. Da auch eine teilweise Beladung mit Gefahrgut möglich ist, erfolgt eine weitere Ausbildung durch die Teilnahme an entsprechenden Lehrgängen, um einen qualifizierten Umgang mit dem neuen Fahrzeug zu gewährleisten. Einhergehend mit der Entwicklung der Brandbekämpfung und der Aufgabenausweitung erfolgt ebenso die Modernisierung und Anpassung der Ausrüstung der Wehr an die sich verändernden Bedingungen. Heute verfügt die Freiwillige Feuerwehr Oberhone neben den erforderlichen Kleingeräten und modernen Fahrzeugen über vier Atemschutzgeräte.

Unter der Leitung des Ortsbrandmeisters Heinrich Schilderoth und des Hauptmannes Friedrich Grebenstein wurde am 21./22. August 1893 das 20-jährige Bestehen der Wehr gefeiert. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts wurde am 15./16. Juli 1900, 27 Jahre nach Gründung der Wehr unter derselben Leitung das zweite Fest gefeiert.
Zu diesem Anlass wurden 31 auswärtige Wehren eingeladen, gefeiert wurde auf dem Anger. Als Festeinlage hatte jedes Mitglied für zwei Tage 3 Reichsmark zu entrichten. Das 50-jährige Jubiläum wurde am 11./12. Mai 1924 auf dem Spielplatz, dem Ortsteil des heutigen Sportplatzes, gefeiert. Diesmal unter der Führung von Ortsbrandmeister Ludwig Seeger. Entsprechend dem festlichen Anlass erschienen die eingeladenen Wehren auf mit Pferden bespannten und Maibüschen geschmückten Leiterwagen. Im Jahre 1948 wäre das 75-jährige Jubiläum zu feiern gewesen. Die wirtschaftliche Not der Nachkriegsjahre verhinderte damals jedoch sowohl dessen Vorbereitung als auch die Durchführung. Der Geist der Wehr jedoch war und blieb ungebrochen, so wurde im Januar 1963 in Verbindung mit dem Wintervergnügen das 90-jährige Bestehen gefeiert. Bis zum heutigen Tag werden in einem regen Vereinsleben Kameradschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl und Geselligkeit in besonderer Weise gepflegt. Erwähnt seien in diesem Zusammenhang die Tages- oder Mehrtagesfahrten, Grillabende im Sommer oder die jährlichen Wintervergnügen, die mit tatkräftiger Unterstützung von Ehefrauen und Freundinnen stattfinden.
Die Ausrichtung der Oberhöner Kirmes im September jeden Jahres wird ebenfalls, abwechselnd mit den anderen Vereinen, in wiederkehrender Folge von der Freiwilligen Feuerwehr übernommen. Kleinere Jubiläen werden innerhalb des Vereins zusammen mit einem anderen festlichen Anlass begangen, die größeren im entsprechenden Rahmen gemeinsam mit dem ganzen Dorf und den Nachbarwehren.

Freiwillige Feuerwehr Oberhone 1973

Jedes Mal werden daraus schöne gemeinsame Erlebnisse mit frohen Stunden, die jedem, der daran teilgenommen hat, stets in guter Erinnerung bleiben werden. So wurde vom 26. – 28. Mai 1973 unter Leitung von Emil Rödiger das 100-jährige Jubiläum würdig begangen. Besondere Erwähnung verdient in diesem Zusammenhang die Ehefrau des langjährigen Ortsbrandmeisters, Erna Rödiger. Unermüdlich und tatkräftig unterstützte sie ihren Mann bei seinen zahlreichen Aufgaben und Pflichten. Das 110-jährige Bestehen wurde am 22. Januar 1983 zusammen mit dem Wintervergnügen gefeiert. Im Jahresbericht ist zu diesem Ereignis zu lesen: “Es war ein schöner Abend. Alle aktiven Kameraden kamen in Uniform, das gab es lange nicht.” eine gelungene Feier ist unser 120-jähriges Bestehen anzusehen, welches wir am 5. Juni auf dem Sportplatz feierten.”
Dieser Feier schloss sich nahtlos das 20-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr an, das am 6. Juni 1993 stattfand. Hier war zu sehen, mit welchem Eifer die Jugendlichen bei der Sache waren.
Im Jahre 1998 feierten wir unser 125-jähriges

Freiwillige Feuerwehr Oberhone 1998

Aus der Zeit von 1873 bis 1915 liegen uns keine Berichte über Brände oder andere Einsätze der Feuerwehr in Oberhone vor.

Am Totensonntag des Jahres 1916 brannten bei dem damaligen Ortsbrandmeister Heinrich Schilderoth (heute Grundstück Rüppel, Hinterlandstraße 5) und dem Landwirt Heinrich Thiele (heute Grundstück Frank Grebenstein, Hinterlandstraße 3) Scheune und Stallungen nieder. Nach wenigen Tagen, am Donnerstag der Folgewoche, ertönte erneut der Schreckensruf “Es brennt”. Es brannten bei dem Landwirt und Hauptmann Georg Pröger sowie dem Landwirt Georg Rüppel (heute noch beide in der Hintergasse 5 und 7 im Familienbesitz ) ebenfalls zwei Scheunen und Stallungen nieder. Verursacht durch spielende Kinder brach unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an einem sonnigen Nachmittag im Mai 1945 in einer Scheune ein Brand aus, Diese Scheune stand im Bereich der heutigen Otto Seng Straße, dicht zwischen den heute noch bestehenden Scheunengebäuden der Anwesen Hintergasse 1 und Hinterlandstraße 2.

Von den einberufenen Männern war noch keiner zurückgekehrt, ein großer Teil der übrigen Einwohner befand sich zur Feldarbeit außerhalb des Dorfes. Dennoch hatte sich in kurzer Zeit eine Eimerkette gebildet, mit der vom Röstegraben zunächst direkt, dann über die handbetätigte Spritze das Feuer bekämpft wurde. Es waren vorwiegend Frauen, Mädchen und Jungen, die unter der engagierten Leitung von “Krögersch Mariechen” die Löscharbeiten aufnahmen, bis dann später die von der Feldarbeit zurückgeeilten älteren Feuerwehrmänner in die Brandbekämpfung eingriffen. Es gelang, den Brand in der Hauptsache auf den Entstehungsort zu beschränken und die anschließenden Wohnhäuser zu schützen.

Im Juli 1955 löste ein schweres Gewitter bei den Landwirten E. Windemuth (heute Schreiber, Kirchweg 3) und K. Seeger (heute Ehmer, Hintergasse 4) einen Großbrand aus, dem zwei Scheunen und Stallungen zum Opfer fielen.

Von diesem Ereignis wird uns eine besondere Geschichte überliefert, von der auch Augenzeugen heute noch berichten. Nachstehend die Wiedergabe der Niederschrift in dem Rückblick “100 Jahre Feuerwehr Oberhone” zum Jubiläum 1973: Ende Februar, Anfang März 1959 brannte es in der Schreinerei Berge (heute Sandrock, Friedhofsweg 17). Es war ein stark nebliger Tag, der Brand wurde nur durch Zufall entdeckt. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse und des äußerst geringen Wasserdrucks aus dem damaligen Leitungs- und Hydrantennetz gestalteten sich die Löscharbeiten außerordentlich schwierig. Diese Situation war der Anstoß für den Bau der Zisterne am Semsweg im Jahre 1962.
Am 28. Mai 1979 wird über einen Brand im Nebengebäude des Grundstücks “Im Wahl 7″ (heutiger Schäferhof) berichtet.

Am 2. September des gleichen Jahres wird das Grundstück noch einmal vom Feuer heimgesucht. Dieses Mal entsteht in einem Raum des Hauptgebäudes ein Zimmerbrand.
Am 3. Juni 1981 lösten wolkenbruchartige Regenfälle Hochwasseralarm aus. Der damalige Protokollant schreibt: “Ich persönlich habe so etwas noch nicht mitgemacht”. Die Wehr war im Einsatz vom 3. Juni 24.00 Uhr bis zum 5. Juni, 18.00 Uhr. Unterstützung erhielt sie am 5. Juni von Feuerwehrkameraden aus Eltmannshausen und Niederhone.
Am 6. September 1983 heulten die Sirenen. Großbrand beim Feuerwehrkameraden Erhard Thiele (Ecken). Seine Scheune stand in Flammen, in ihr waren Erntevorräte gelagert und Vieh untergebracht. Etwa 30 Schweine kamen in den Flammen um, zwei Jungbullen konnten gerettet werden. Durch das Fehlen einer Brandmauer griff das Feuer auf das Haus des Kameraden Kurt Rost über, das Dachgeschoß wurde ein Raub der Flammen. Im Einsatz waren die Wehren von Oberhone, Niederhone, Eschwege, Eltmannshausen und Niddawitzhausen.

Herausragend in den Folgejahren war im August 1995 der Großbrand bei der Firma Möbel Busse auf dem Hessenring. Bei der Bekämpfung waren neben den Männern der anderen Wehren allein 15 Kameraden aus Oberhone mit insgesamt 230 Stunden im Einsatz.
Im Jahr 1999 wurden die Wehrmänner bei 3 aufeinanderfolgenden Großbränden bei den Firmen Möbelkreis, Keitz und Fischer und Möbel Busse gefordert. Zum bisher letzten Brandeinsatz auf dem Hessenring rückte die Wehr dann im Jahre 2000 aus. Diesmal brannte es bei der Firma Hammer.
Nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2002 im Oderbruch beteiligten sich 5 Kameraden aus Oberhone an einem mehrtägigen Hilfseinsatz im Hochwassergebiet.
Den Schwerpunkt in 2007 bildete die Thüringer Straße in Eschwege. Zuerst wütete ein Großbrand bei der Firma Gerlach. Wenig später forderte ein Gefahrguteinsatz den vollen Einsatz der oberhöner Wehr.

Neben diesen Ereignissen wurde unsere Wehr in den vergangenen Jahren zu einer Vielzahl von weiteren Einsätzen der verschiedensten Art zur Hilfe gerufen, die ebenso engagiert zum Wohl des Nächsten geleistet wurden.

Ohne Jugend keine Zukunft

Nach der Gründung mehrerer Jugendfeuerwehren im Umfeld setzt sich im Jahre 1973 der Ortsbrandmeister Emil Rödiger für das Entstehen einer Jugendfeuerwehr ein.
Bei der offiziellen Gründungsversammlung am 7. Oktober 1973 finden sich 18 Jugendliche zusammen, 14 von ihnen sind Söhne von Feuerwehrmännern. Kindern und Jugendlichen im Rahmen einer sinnvollen und der Gemeinschaft dienenden Tätigkeit Möglichkeiten zu geben, ihre Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen und gleichzeitig Anerkennung, Bestätigung und Wertschätzung zu erfahren, die eigenen Kräfte zu erproben, Aufgaben und Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen, gehört gerade heute zu den großen Herausforderungen, die an unsere Gesellschaft gestellt werden.
Angesichts der öffentlichen Finanznot ist es nicht hoch genug einzuschätzen, wenn engagierte Menschen im Rahmen von Vereinstätigkeiten Jugendliche die Möglichkeit geben, innerhalb einer überschaubaren Gemeinschaft positive Erfahrungen zu sammeln.
Dazu gehört in besonderem Maße das Erlebnis, dass das eigene Tun von der Allgemeinheit geschätzt und anerkannt wird, dass man durch persönlichen Einsatz Verantwortung übernehmen und die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zum Ausdruck bringen kann.

Die dadurch erlebte, erfahrene Anerkennung bewirkt eine Identifizierung mit dem heimatlichen Umfeld, die gerade heute, da das Leben vieler Jugendlicher geprägt ist durch Ziel- und Orientierungslosigkeit und sie mancherlei Gefahren und negativen Einflüssen ausgesetzt sind, als außerordentlich wichtig angesehen wird.

Die Oberhöner Jugendfeuerwehr hat seit ihrem Bestehen Jugendlichen immer wieder die Möglichkeit der positiven Selbsterfahrung gegeben. Mit Begeisterung und Einsatzfreude nehmen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr an zahlreichen Wettkämpfen und Übungen teil. Dafür werden sie mit beachtlichen Erfolgen belohnt. In diesem Jahr hat die Jugendfeuerwehr Oberhone 14 Mitglieder.

In den kommenden Jahren werden sich die Feuerwehrmänner neuen Aufgaben gegenübersehen. Insbesondere die nachhaltigen und vielfältigen Bedrohungen unserer Umwelt, die ihren Ursprung sowohl in menschlichem Versagen oder schicksalhaften Ereignissen, aber auch höherer Gewalt haben können, werden einen Arbeits- und Einsatzschwerpunkt darstellen. Auch hier wird es darum gehen, die Herausforderungen anzunehmen und unter Einsatz der persönlichen Kräfte mit Tatkraft und Geschick den aktiven Dienst am Nächsten zu leisten. Aus der Dorfgemeinschaft ist die Freiwillige Feuerwehr nicht mehr wegzudenken. Haben sich doch ihre Mitglieder bei den unterschiedlichsten Anlässen immer wieder für ein harmonisches Miteinander aller Dorfbewohner eingesetzt. Das so entstandene Wir-Gefühl ist die Vorrausetzung für das Wachsen und Gedeihen der Gemeinschaft. Jeder einzelne hat die Möglichkeit, sich mit seinem Umfeld zu identifizieren, sich wohl zu fühlen, sich daheim zu fühlen. Dies wiederum stellt ein nicht hoch genug einzuschätzendes Gut in unserer oftmals rast- und ruhelosen Zeit dar.
Nicht nur innerhalb der Dorfgemeinschaft hat unsere Wehr einen wertvollen Platz errungen. Die harmonische und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Wehren der umliegenden Gemeinden, besonders jedoch mit der Feuerwehr der Stadt Eschwege hat dazu geführt, dass zahlreiche Einsätze erfolgreich durchgeführt werden konnten und viele Gefahren gemeistert wurden. Das füreinander Einstehen in Stunden der Bedrohung und Gefahr hat auch hier ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen lassen. Einsatzfreude, Kreativität, Flexibilität, guter Wille und Kooperationsfähigkeit – dies sind Eigenschaften, die die Aufgaben der Zukunft von uns allen fordern werden. Sie stellen die Grundlage für ein kraftvolles und fruchtbares Miteinander dar, das nötig sein wird, um jenen Aufgaben und Herausforderungen gewachsen zu sein. Dieser Verantwortung für das Wohl der kommenden Generationen sind wir uns bewusst, und wir werden auch in den kommenden Jahren unser Bestes geben, um ihr gerecht zu werden.

Folgende Kameraden waren als Ortsbrandmeister oder Wehrführer bzw. deren Stellvertreter tätig:

1873 Heinrich Rüppel / Christoph Herold
dazwischen
Heinrich Schilderoth / Friedrich Grebenstein
Ludwig Seeger
1945 Eduard Pfister
1946 Albert Hesse
1947 Fritz Schäfer
1951 Emil Rödiger
1975 Heini Steinmetz
1977 Lothar Thiele / Manfred Reimuth
1981 Horst Heeger / Manfred Reimuth
1985 Alfred Heckmann / Manfred Reimuth
1990 Andreas Mengel / Frank Steinmetz
1996 Andreas Mengel / Bernd Pröger
2001 Bernd Pröger / Lars Münkel
2006 Bernd Pröger / Heiko Pfister

Folgende Kameraden waren als Jugendwarte bzw. deren Stellvertreter tätig:
07.10.73 – 15.12.79 Alfred Heckmann u.
Harald Wagner
15.12.79 – 12.12.81 Gerhard Zeebe u.
Harald Wagner
12.12.81 – 11.12.82 Gerhard Zeebe u.
Andreas Mengel
11.12.82 – 10.12.83 Gerhard Zeebe u.
Ottmar Rost

10.12.83 – 31.12.90 Ottmar Rost u.
Andreas Mengel
01.01.91 – 18.08.93 Lars Münkel u.
Michael Nowak
18.08.93 – 01/2003 Heiko Pfister u.
Torsten Seeger
01/2003 – 01/2005 Heiko Pfister u.
Martin Otremba
01/2004 – 01/2007 Sven Rathgeber u.
Ralf Rathgeber
01/2007 – bis heute Ralf Rathgeber u.
Sebastian Herold